ERNÄHRUNG AUF DIE KLIMASCHUTZ-AGENDA SETZEN

 

Jedes Jahr gibt die EU rund 60 Millionen Euro an Steuergeldern aus, um Fleisch- und Milchprodukte zu bewerben. Wir fordern, dass die EU damit aufhört. Nur so können wir den Planeten und das Leben unzähliger Tiere retten.

proveg.com-ernaehrung-auf-die-klimaschutzagenda

 

 

PUBLIKUMSPREIS 2021 - voten !


Stadttaubenhilfe Mainz/Wiesbaden e. V.
Nominiert von: Tierschutzpreis des Landes Rheinland-Pfalz

Um das Leid der Tauben in Mainz und Wiesbaden zu reduzieren, wurden acht betreute Taubenschläge errichtet, die ermöglichen, die Tauben an einen Ort zu binden, wo das Populationswachstum durch den Tausch der Eier eingedämmt werden kann. Die Schläge ermöglichen außerdem einen besseren Überblick über den gesundheitlichen Zustand des Schwarms. Darüberhinaus werden regelmäßig Eier an bekannten Nistplätzen (z.B. Parkhäuser, Brücken, Innenhöfe) getauscht. Die Tauben brüten auf den Attrappen einige Wochen weiter. In der Zeit legen sie keine weiteren Eier. Bei jedem Tausch wird verhindert, dass zwei Küken schlüpfen. Weniger Tauben in der Stadt bedeuten weniger Leid fürs einzelne Tier und weniger Ärgernis für Menschen, die sich an den Hinterlassenschaften der Tiere stören. Verwaiste Küken und verletzte Tiere (Stadt-, Wild- und Zuchttauben) werden in privaten Pflegestellen des Vereins versorgt.

www.deutscher-engagementpreis.de

 

 

Hühnerrettung


DRINGEND noch Lebensplätze für die Hennen aus den bevorstehenden Rettungen gesucht !
17.Juli 2021 - OPEN-END-Rettung aus Schleswig-Holstein für ganz Deutschland: 
Plätze für so viele der 125.000 Hennen aus Bodenhaltung, wie wir nur finden können!
31.Juli 2021 - 400 Hennen aus Biohaltung in Ulm
7. August 2021 - 600 Hennen aus Freilandhaltung in Bayern
www.rettet-das-huhn.de-aktueller-aufruf

 

 

Bio-Schlachthölle in Neuruppin schließt

 

Schlachthölle schließt, nachdem Tierrechtler*innen unglaubliche, systemtische Misshandlung der Tiere öffentlich machten - die allerdings in Schlachthöllen an der Tagesordnung sind. 

biohandel.de-bio-schlachthölle-in-neuruppin-schliesst

 

 

Bioveganer Landbau


Auf diesem „Lebensacker“ werden wertvolle und besondere Gemüsekulturen auf
gewaltfreie Weise angebaut. Wir arbeiten bio-vegan und mit höchster Sorgfalt für unsere Mitwelt. Es ist uns ein großes Anliegen im Einklang mit der Natur zu handeln.
www.ecocrowd.de-lebensacker-bioveganer-Anbau

 

 

​​​​​​​Studie: Milliarden für die Tierqual­industrie


Wie der Staat öffentliche Gelder in eine zerstörerische Branche leitet
gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org-studie-milliarden-tierqualindustrie
 


 

vegane Mythen widerlegen


Vegane Ernährung hat ausreichend Protein
Studien haben bereits in den 1960er-Jahren gezeigt, dass eine vegane Ernährung den Proteinbedarf in jedem Alter deckt und bei richtiger Zusammenstellung auch für Leistungssportler*innen jeglicher Disziplin geeignet ist. Eiweißhaltige Nahrungsmittel sind Nüsse und Hülsenfrüchte mit denen der Bedarf problemlos gedeckt werden kann.

Vegane Ernährung ist natürlich, tierfreundlich und umweltfreundlich
Wir sind nicht auf Tierausbeutung angewiesen, daher gibt es keine ethische Rechtfertigung für sie. Mehr dazu zum Thema Karnismus

Vegane Ernährung ist eine besonders gesunde Ernährung
Eisenmangel tritt bei Leichenesser*innen und Milchqualkonsument*innen genauso häufig auf wie bei Veganer*innen.
B 12 sollte supplementiert werden, meist in Form einer kleinen Vitaminpille und dafür brauchen wir nicht mehr töten, nicht mehr quälen und auch die Umwelt nicht mehr zerstören mit unserer Ernährung.

Veganer*innen essen Soja und zerstören damit den Regenwald
Ungefähr 80 Prozent der weltweiten Sojaernte wird zu Tierfutter für die Tiere die wir besinnungslos ausbeuten und grausam abschlachten verarbeitet.
Dagegen wird nur zirka zwei Prozent der weltweiten Soja-Ernte direkt vom Menschen in Form von Sojaprodukten konsumiert. Dazu bezieht keiner der gängigen Produzenten von Sojaprodukten in Deutschland, Schweiz und Österreich Soja aus den Gebieten des Regenwaldes. Immer mehr Soja für die menschliche Ernährung wird auch in Europa angebaut.

Vegan zu leben ist einfach
Es gibt zahlreiche vegane Produkte im Supermarkt und jede Menge Rezepte für leckere Gerichte.

Vegan bedeutet ist ein Gewinn
Wir brauchen nicht mehr gewalttätig zu sein und unsere Um- und Mitwelt für unsere Ernährung zerstören.

Vegan ist preiswert und lecker
 

www.nikorittenau.com-vegan-ist-unsinn

 

 

EU-PARLAMENT LEHNT ANTRAG GEGEN MILCHALTERNATIVEN AB


Ein weiterer Versuch der Agrar-Lobby der Milchqualindustrie den boomenden Markt der pflanzlichen Milch einzuschränken aus Angst vor Konkurrenz. Dreist wurde argumentiert, dass dies Verbraucher*innen schützen solle. 

Die Bewerbung pflanzlicher Milch sollte derartig eingeschränkt werden, dass keinerlei Bezüge zu Milchprodukten hergestellt werden dürften. Wäre der Änderungsantrag 171 angenommen worden, wäre es womöglich sogar verboten gewesen, Pflanzendrinks als "Alternative zu Milch" zu bewerben.
www.vegpool.de-eu-parlement-lehnt-aenderungsantrag-171-ab
 

Vegane Milch statt Tiermisshandlung

www.vegpool.de-milch-alternativen
 

Pflanzenmilch ist besser als Babaymilch und Tiermisshandlung
www.vegpool.de-pflanzendrinks-sojamilch-besser-als-kuhmilch

 

 

Verringerung der Misshandlung von Tieren bis 2030

Bis 2030 soll die Zahl der Kühe in den USA um 50% gesunken sein. Die Produktionsmengen der US-amerikanischen Rindfleisch- und Milchindustrie und ihrer Zulieferer werden um mehr als die Hälfte reduziert. Der Markt für Rinderhackfleisch um 70 %, der Steakmarkt um 30 % und der Milchmarkt um fast 90 % verringert sein. Die Märkte für andere Rinderprodukte (Leder, Kollagen usw.) könnten um mehr als 90% zurückgehen. Insgesamt wird die Nachfrage nach Rinderprodukten um 70% sinken. Die US-amerikanische Milch- und Viehmisswirtschaft wird zusammengebrochen sein und nur noch lokale Spezialfarmen in Betrieb sein, so das Ergebnis einer Studie ...
vegconomist.com-new-study-we-are-on-the-cusp-of-the-fastest-deepest-most-consequential-disruption-in-history

 

Geflügelhandel verbreitet Vogelgrippe


Die Ausbreitung findet auf den wichtigen Routen menschlicher Handelswege statt.
In asiatischen Ländern .wie Taiwan, Japan und Südkorea ist der Virus verschwunden. "Handelskontrollen und strenge veterinäre Beobachtungen waren die Schlüssel zu diesem Erfolg", bemerkt der Bericht. "Gleichzeitig durchqueren Zugvögel diese Länder weiterhin im Frühjahr und Herbst."

Die Globalisierung des Handels von Geflügel - ohne strenge Gesundheitskontrollen - sorgt für die Verbreitung der Epidemie.

Die Autor*innen warnen davor, dass die Vogelgrippe die Geflügelzüchter*innen dazu veranlassen könnte, ihre Vögel einzusperren, was das Risiko eines Ausbruchs eher steigern würde. Sie empfehlen Freilandhaltung.

Freilandhaltung bei gleichzeitiger Kontrolle der Krankheit durch strenge tierärztliche Prüfungen und Handelskontrollen sind eine vielversprechendere Strategie, meinen die Forscher*innen.
cordis.europa.eu-bird-flu-spread-around-world-by-poultry-trade

 

 

Uno-Bericht zur Landwirtschaft


Leichenfleischkonsum ist der größte Feind der Natur
Laut einem Uno-Bericht muss sich die Menschheit jetzt von ihrem immensen Leichenfleischverzehr verabschieden, um den weltweiten Verlust an Tierarten und Ökosystemen zu stoppen. Demnach bleibt nur eine Alternative.

www.spiegel.de-uno-bericht-fleischkonsum-ist-groesster-naturzerstoerer
 

 

Kälbertransporte sind ein legales Verbrechen !


Noch vor wenigen Jahren wusste niemand vom Leid der jungen Milchkälber, die als Abfallprodukt der Milchindustrie für die Mast quer durch Europa transportiert werden. Dabei sind sie oft tagelang unterwegs. Die kleinen Kälber sind beim Transport erst wenige Wochen alt und damit noch von der Muttermilch abhängig. Warum ist es nicht möglich, sie auf den Transporten zu versorgen? Was bedeutet es für ein so junges Tier tagelang unterwegs zu sein? Kann man Kälbertransporte nicht einfach verbieten? Was können wir ganz persönlich tun, um kleine Kälber zu schützen?
Dr. med. vet. Alexander Rabitsch ist nicht nur Tierarzt, Buchautor und Gerichts-Sachverständiger, sondern auch DER international anerkannte Tiertransport-Experte. Als Tiertransport-Inspektor in Kärnten kontrollierte er zahlreiche Tiertransporte und war schon bald als unbequemer Tiertransport-Kontrolleur bekannt. Seine Vorträge vor dem EU-Parlament, dem Deutschen Bundestag und der österreichischen Regierung sind eindrücklich; für ihn ist klar: Transporte von nicht-entwöhnten Kälbern sind illegal. Weitere Infos unter:  vgt.at


 

Hühnerrettung


Rettet das Huhn e.V. übernimmt Hühner (sogenannte Legehennen) aus Massenausbeutungshöllen und vermittelt sie an tierliebe Menschen, die diesen Tieren ein artgerechtes, erfülltes Hühnerleben schenken möchten.

 

Rettet das Huhn e.V. übernimmt die Hennen aus den Ausbeutungsfabriken, wenn sie normalerweise in der Schlachthölle entsorgt werden würden - mit circa 16-17 Monaten. Sie sind dann nichts anderes als ein Abfallprodukt der Eierindustrie und werden - sobald die Rentabilität, sprich die Legeleistung etwas nachlässt - als wertlos befunden, wie Müll entsorgt und durch neue Junghennen ersetzt. So werden pro Jahr rund 45 Millionen Legehennen allein in Deutschland entsorgt.
 

Jährlich Rettet das Huhn e.V. circa 12 000 dieser Hennen aus kooperierenden Ausbeutungshöllen übernehmen und dem lebensverachtenden System der Eierindustrie entreissen.
www.rettet-das-huhn.de
 

 

Silvester vegan


Silvester - kein Feuerwerk - Tierschutz - Umweltschutz 

Kostenersparnis, Umweltschutz, Tierschutz beinhaltet auch Menschenschutz ...
www.veggie-vision.de-silvester

 

 

Der Film "What the Health": Wie ungesund sind Leichenfleisch, auch Fischleichen und Tierqualmilch?


"Die Fleisch- und Milchindustrie sponsert Gesundheitsorganisatione."
"Die Weltgesundheitsorganisation stuft Speck und Würste als genauso krebserregend ein wie Plutonium und Asbest."
"Die Anzahl aller Menschen, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, ist so hoch ist, als würden an jedem Tag des Jahres jede Stunde vier Jumbo-Jets voller Menschen abstürzen."
"Lachs und Buntbarsch enthalten mehr Cholesterin als ein Schweinekotelett."
"Die Länder mit dem höchsten Milchkonsum sind auch die mit den meisten Fällen von Osteoporose."
"Die Pharmariesen verkaufen 80 Prozent aller in den USA hergestellten Antibiotika an die tierische Landwirtschaft."
"Häufig finden sich in Fleisch Fäkalien, und auch Eiter wird oft in Milch und Milchprodukten entdeckt."
"Herzkrankheiten kann man mit einer pflanzlichen Ernährung tatsächlich aufhalten und umkehren."
istdasvegan.eu-fakten-zum-film-what-the-health-wie-ungesund-ist-fleisch-fisch

 

 

Milchqualindustrie und pflanzliche Milchalternativen


Lobbyist*innen der Agrar- und Milchqualwirtschaft im EU-Parlament haben erreicht, dass pflanzliche Milchprodukte nicht mehr als pflanzliche „Milch“ oder veganer „Käse“ bezeichnet werden dürfen. Auch Bezeichnungen wie „Typ Joghurt“ oder „Butter“-Alternative werden nicht mehr erlaubt. Das Argument der Agrar- und Milchqualwirtschafts-Lobby: Die Verbraucher*innen könnten andernfalls pflanzliche Milchalternativen nicht von Kuhmilchprodukten unterscheiden. Aber: keine Kund*in verwechselt Scheuer- oder Kokosmilch mit Tierqualmilch
vegconomist.de-proveg-der-markt-fuer-milchalternativen-waechst-rasant

 

 

Prostitution abschaffen !


Das Nordische Modell zu Prostitution – Ein Perspektivwechsel zum Schutz der Menschenwürde
TraumatherapeutInnen gegen Prostitution!
Aufklärung zur Realität in der Prostitution und ihre gesundheitlichen Auswirkungen.
Aufklärung über die gesellschaftlichen Auswirkungen von legalisierter Prostitution.
Die Stimme der PsychotraumatologInnen sichtbar machen.
Wissenschaftliche Texte und Studien zum Thema Prostitution 
www.trauma-and-prostitution.eu

 

 

Weltvegan-Tag 2020


Vegane Kochbücher in den Bestsellerlisten, vegane Brunchs und Straßenfeste in fast jeder größeren Stadt, vegane Hollywoodstars, Vegan-Zeitschriften und Sonderausgaben sowie Vegan-Siegel auf immer mehr Produkten, vegan lebende Hochleistungssportler*innen ... 

Unser Ernährungssystem ist im Wandel: Pflanzliche Fleisch-, Milch- und Käsealternativen haben in den letzten Jahren ein beispielloses Wachstum erlebt, Tendenz weiterhin enorm steigend: Der globale Markt für pflanzliche Produkte wird für 2027 auf 74 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit jährlichen Wachstumsraten von 12%.

www.ariwa.org-veganes-leben

 

 

Pandemievorsoge

 

Kann Tierschutz, Mitwelt- und Umweltschutz Pandemien vorbeugen?

Vogelsberg - In Zukunft drohen nach Überzeugung von Forscher*innen noch viel schlimmere Pandemien als Corona - es sei denn, wir Menschen verändern unser Verhalten und stellen uns grundlegend um.


Drei von vier Erregern werden auf Menschen übertragen

Bereits im Jahr 2001 ergab eine Metastudie der Universität Edinburgh, dass es sich bei 75 % aller neu auftretenden Infektionskrankheiten, die gefährlich für den Menschen sind, um Zoonosen handelt. 


Tier- und Naturschutz statt Pandemien

„Solange Menschen Fleisch essen, besteht auch die Gefahr von Infektionen“, kommentierte ein WHO-Sprecher den Ausbruch der Corona-Pandemie. Denn nicht nur bei COVID-19 wird der Ursprung auf einem Tier- und Fleischmarkt vermutet. Wissenschaftliche Studien zeigen seit Jahrzehnten, dass neue Krankheitserreger sehr häufig von Tieren stammen.


Corona ist nur ein Beispiel für eine Pandemie, die aus der Tierwelt entsteht. Expert*innen schlagen Verhaltensveränderungen vor, die das Risiko für Seuchen die von anderen Tieren übertragen werden können verringern können. 
 
Wie alle Pandemien werde auch die derzeitige durch menschliche Aktivität gefördert, betonen 22 Expert*innen in einem Bericht für den Weltbiodiversitätsrat IPBES in Bonn. Der Rat schätzt, dass noch 1,7 Millionen unentdeckte Viren in Säugetieren und Vögeln existierten - von denen bis zu 850.000 die Fähigkeit haben könnten, auch Menschen zu infizieren.


Der Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 soll auf einem Wildtiermarkt in Wuhan in China auf den Menschen übergesprungen sein. Um solche Übertragungen zu verhindern  müssten wir Menschen nach Überzeugung der Forscher*innen ihr Verhalten ändern - das Verhalten, das den Klimawandel verursache und die Artenvielfalt in schnellem Tempo verringere.


Dazu gehöre die Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen etwa für die Ausweitung und Intensivierung der Landwirtschaft und der Tierqualwirtschaft sowie umwelt- und mitweltunverträgliche Arten von Produktion, Handel und Konsum. Damit würde der Kontakt zwischen anderen Tieren, Krankheitserregern und Menschen gefördert. «Das ist der Weg in die Pandemie», warnte der Zoologe Peter Daszak, einer der beteiligten Wissenschaftler.


Somit könnten wir Menschen Pandemien verhindern, denn es sind keine unabwendbaren Naturkatastrophen. Zurzeit konzentriere man sich notgedrungen darauf, die Corona-Pandemie durch Impfstoffe und Medikamente in den Griff zu bekommen. Viel besser wäre es jedoch, solchen Infektionskrankheiten künftig vorzubeugen.


Die Forscher*innen fordern eine Pandemievorsorge. Sie schlagen die Bildung eines internationalen Expert*innengremiums vor, das Regierungen künftig beraten soll. 


Risikofaktoren wie der Konsum von Leichenfleisch - der zu einer immer größeren Ausbreitung der landwirtschaftlichen Fläche führt – muss beendet werden. Zumal er für die epedemieartige Ausbreitung ernährungsbedingter Erkrankungen mitverantwortlich ist.


Die Forscher*innen schätzen, dass es die Weltgemeinschaft hundertmal weniger kostet, das Risiko für eine weitere Pandemie wie Corona zu reduzieren und ihr vorzubeugen als eine solche erneut bewältigen zu müssen.


Die Umweltschutzorganisation WWF sieht nun die Europäische Union in der Pflicht. Da die EU einer der größten Pro-Kopf-Importeure von landwirtschaftlichen Rohstoffen ist, muss sie unter anderem schnellstmöglich ein ernst zu nehmenes Gesetz vorlegen, das den Import von um- und mitweltzerstörerischen Produkten verbietet, fordern Um- und Mitweltorganisationen.


Jeglicher Handel mit allen Tieren muss dazu gestoppt werden.

«Eine intakte Natur ist ein Bollwerk gegen neue Krankheitserreger und Pandemien und muss endlich als entscheidender Schlüsselfaktor für unsere Gesundheit wahrgenommen werden», sagte Köhncke. «Mehr Biodiversitätsschutz und mehr Klimaschutz zahlen sich hundertfach aus.»

 

 

zum Kommentar: "Paradox", Lauterbacher Anzeiger, Montag 14.9.2020, von Christiane Stein

 

Notfallpläne wirken am besten, wenn alle Beteiligten konsequent handeln? Da ist was dran !
Wir brauchen gar keine Notfallpläne, sondern nur einen ganz einfachen Plan !

Wie wäre es, wenn wir aufhören würden, Tiere zu Sachen zu machen, nämlich zu sogenannten Lebensmitteln?

Wie wäre es, wenn wir aufhören würden Tiere zu misshandeln, zu missbrauchen, zu Sachen degradieren mit denen wir machen können was immer uns beliebt?

Dann gäbe es Wildschweine bei denen eine Pest ausbrechen könnte. Diese könnten wir dann tierärztlich behandeln, wenn möglich oder auch nicht.

Aber: nichts weiter würde passieren und wir bräuchten auch nichts weiter zu tun. Wir hätten gar kein ernsthaftes Problem - wenn wir aufhören würden, Tiere zu misshandeln, qualzuzüchten, abzuschlachten, ihre Leichen zu essen.

Die Schweinepest gilt als Bedrohung. Warum? Weil wir Menschen Schweine töten. Was ist der Hauptgrund für die schnelle Verbreitung der Krankheit? Dass wir Menschen Schweine töten.

Und was wollen wir Menschen nun tun, um das Problem abzustellen? Immer noch und möglichst noch mehr Schweine töten. Noch Fragen?

Anstatt Wildschweine vorbeugend zu erschießen, könnten wir uns ehrlich mit den wahren Problemen beschäftigen und würden dann schnell auf die Lösung kommen, dass wir lieber vorbeugend die Schweineausbeutung stoppen sollten.


Einfache Lösung für alle Fälle:

Wir verbannen Schnitzel und anderes Leichenfleisch generell von unseren Tellern und setzen Sie lieber auf pflanzliche Alternativen. Auch Kühe, Hühner, Fische und andere Tiere möchten nicht misshandelt und getötet werden – ernähren wir uns also tierleidfrei. Wie das geht?

So einfach: www.loveveg.de


Die Angst vor der Schweinepest hat vor allem wirtschaftliche Ursachen. Der Deutsche Bauernverband geht von zwei bis drei Milliarden Euro Umsatzeinbußen bei einem Ausbruch der Krankheit in Deutschland aus. Zugleich aber ist die jetzige Situation ein willkommener Anlass für die Tierqualwirtschaft, öffentlichkeitswirksam gegen das angebliche „Wildschweinproblem“ zu mobilisieren, das sie durch den verstärkten Maisanbau der letzten Jahre selbst geschaffen haben.

Gegen die ASP hilft kurzfristig nur ein sofortiger Stopp der Jagd sowie der Einfuhr tierlicher Produkte, wie der Blick auf die Übertragungswege zeigt. Und: langfristig hat die Tierqualindustrie ohnehin keine Zukunft, aus ethischen wie auch aus ökologischen Gründen. Stattdessen sollte die Landwirtschaft, endlich ihrer Aufgabe nachkommen und Pflanzenwirtschaft für Menschen betreiben und nicht für die Futtermittel gequälter Tiere. Gute Landwirtschaft bietet pflanzliche Alternativen und bedeutet den Ausstieg aus der Leichenfleischproduktion.

Wie Expert*innen bereits im Zusammenhang mit der Vogelgrippe festgestellt haben, ist die sehr viel wahrscheinlichere Ursache für die regelmäßigen Epidemien in Tierqualbeständen der Mensch und schlicht die kommerzielle Tierausbeutung selbst. Im Fall der Afrikanischen Schweinepest ist die Übertragung durch bereits kontaminiertes Schweineleichenfleisch am wahrscheinlichsten. Zu diesem Schluss kommt auch das Friedrich-Löffler-Institut 2018 in einer Risikobewertung für den Eintrag der Schweinepest nach Deutschland.